| Spaziergang in Haapsalu |
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SPAZIERGANG IN HAAPSALU!
Der Spaziergang beginnt in der Bischofsburg (19), die zu den besterhaltensten Burgen in Estland gehört. Vom Ende des 13. Jh. Bis 1559 war hier das Zentrum des Bistums Ösel- Wiek. Der Burghof is umgeben von einer 803 m langen Ringmauer. Die ältesten Teile der Burg sind die in den 1270-er Jahren fertiggestellte Kleine Burg und die Domkirche mit einer auszeichneten Aukustik. Im Fenster der Taufkapelle erscheint bei Vollmondlicht eine weiße Faruengestalt- die Weiße Dame. Der Legende nach wurde die Weiße Dame als Mädchen in die Klostermauer eingemauert, da sie gegen das Klostergesetz vestoßen hatte. Vom Glockenturm aus hat man den besten Blick über die Stadt und die Umgebung. In der Burg befindet sich ein Museum und ein Café, dort werden auch zahlreiche Konzerte und Theateraufführungen veranstalltet. Der Platz vor der Burg war einmal der Marktplatz der Stadt, von dem die ältesten Straßen der Stadt ausgehen. Am Marktplatz liegt das im 18. Jhr. Erbaute Rathaus (17), in dem sich heute das Läänemaa Museum befindet. Hinter dem Museum steht die Stadtkirche – die Johanneskirche (16). Die im 15.Jhr. von einem Speicher umgebaute Kirche unterscheidet sich von den anderen durch ihre Ausrichtung an der Nord-Süd-Achse. Im Kircheninneren sind der fünf Meter hohe Steinaltar (1630) und die hölzerne Kanzel (1707) bemerkenswert. Der Boden vor dem Altar besteht aus Grabsteinen. Der Spatziergang geht weiter entlang der Linda Straße. An der Kreutzung von Linda mit Rüütli Straße steht das Haus, in dem der russische Zar Peter I während seines Besuches in Haapsalu in Jahre 1715 übernachtete. Um diesen Besuch rabken sich so manche legenden, die im Gedächtnis der Bürger weiter leben. In dem klienen gelben Haus daneben verbrachte die Künstlerin ,Ilon Wikland, ihre Kindheit, die als Illustratorin von über 30 Büchern Astrid Lindgrens berühmt wurde. Die Künstlerin war während ihrer Kindheit oft bei ihren Großeltern in Haapsalu, als 14-Jährige floh sie im Jahre 1944 von hier nach Schweden. Neben des Kindheisthaus von Ilon Wikland steht die Maria-Magdalena Kirche (13), bei deren Eröffnung auch Zar Alexander I anwesend war. Etwas weiter in Richtung Meer errichen Sie die Große Promenade, die noch bis Ende des Zweiten Weltkrieges das Zentrum des Haapsaluer Sommerlebens war. Die Promenade, die mit dem einst wichtigsten Badestrand, dem Afrika Strand beginnt, wurde in der Mitte des 19.Jhr am Meer errichtet. An der Promenade stehen das vom einheimischen Bildhauer Roman Haavamäe geschaffene Denkmal für Estlands ersten professionelle Komponisten Rudolf Tobias (12) (1873-1918) und eine Sonnenuhr (11). An der Promenade befinden sich das Sommerrestaurant Kurhaus (10) und der Konzertpavillion. Das im Jahre 1898 feriggestellte Kurhaus mit kunstvoll verzierter hölzerner Giebelspize dient noch Heute als Sommerrestaurant. In der Nähe des Kurhauses steht das Denkmal des Kurortgründers Carl Abraham Hunnius (9) (1797-1851). Der Arzt der Kreisstadt entdeckte als Erster, dass die Einheimischen zur Linderung ihrer Gesundheitsprobleme Meerschlamm benutzen und begann mit der wissenschaftlichen Erforschung des Schlammes. 1825 wurde auf Hunnius’ Anregung hin in Haapsalu die erste Schlammbadeanstalt gegründet. Die Große Promenade geht über in die Schokoladen-Promenade, die bei der Bank zum Andenken an den Komponisten Peter Tschaikovski (6) endet. Im Jahre 1847, als er in Haapsalu seinen Sommerurlaub verbrachte, genoss era n dieser Stelle den Sonnenaufgang. Diese Gedenkbank steht neben dem Neurologischen Rehabilitationzentrum von Haapsalu (8). Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt eine der Schlammbadeanstallten Haapsalus- das Spa Hotel Laine (7). Vor dem Spa Hotel, am Ufer von Väike Viik steht „Der Stockbrecher“ eine Skulptur von Juhan Raudsepp, die einen in Haapsalu genesenen Patienten darstellt, der seinen nun nutzlos geworden Stock zerbricht. Die Sadama Straße entlangschlendernd kommt man am ehemaligen Gebäude der Slammbadeanstallt vorbei. Ganz am Ende der Staße erreicht man das Museum der Küstenschweden (2). Vor dem Zweiten Weltkrieg war Haapsalu die Hauptstadt der Küstenschweden. Zurück am Väike-Viik setzen wir unseren Spaziergang dem Spazierweg folgend fort. An der gegenüberligenden Seite des Väike-Viik ist das Denkmal des Komponisten Cyrillus Kreek (4) (1889-1962) zu sehen, das vor seinem ehemahligen Wohnhaus steht. Heute befindet sich in dem Gebäude sein Museum. Am Ufer von Väike- Viik kommt man am Denkmal für Bernhard Laipmann vorbei. Laipmann war bei den Unruhen im Jahre 1905 der Anführer der Bauern bei den Auseinandersetzungen mit den Gutsbesitzern und wurde aus diesem Grunde zum Tode verurteilt. Von Väike- Viik gelangt man über die Ehte Straße zur Wiedemann Straß, die ihren Nahmen von Sprachwissenschaftler Ferdinand Johann Wiedemann (1805-1887) bekam, der dort gelebt hatte. Am Gebäude der Kinderbibliothek, befindet sich eine Gedenktafel für den russischen Außenminister und Staatskanzler Aleksander Gortschakov, der im Jahre 1798 dort geboren worden sein soll. Weiter geht es vorbei am Gebäude des Wiedemann Gymnasiums (21), in dem schon seit 200 Jahren unterrichtet wird. Der älteste, auf der Kalda Straße gelegene Teil der Schule wurde Ende des 18.Jh. erbaut, der neuste, auf der Wiedemann Straße gelegene im Jahre 1928. Vor einigen Jahren bekam das Schulgebäude einen Anbau- Den Sportsaal, der als eine der modernsten Sportanlagen der Stadt gilt. Am Ende der Straße begegnet dem Besucher wider das Meer, und der Spaziergang führ witer entlang der Õhtu Kallas. Am Ufer ligen ein Park, der nach dem Dichter Ernst Enno (35) benannt wurde, der einmal in Haapsalu gewohnt hatte, und sein Denkmal. Vom Denkmal des Dichters aus ist eines von Haapsalus besonderen Sehenswürdigkeiten su erspähen- der berühmte Banhof (42). Das im Jahre 1907 fertiggetsellte Gebäude wurde zum Empfang der russischen Zarfamilie errichtet und hatte damals den längsten überdachten Bahnsteig Europas (216m). Im Bahnhof befindet sich das Estnische Eisenbahnmuseum. Vom Bahnhof aus kann man in den Paralepa Wlad oder zum Strand (32) spazieren, in dem das Thalasso Spa Hotel Fra Mare (33) liegt, oder aber sich entlang der Jaama Straße zurück in das heutige Stadtzentrum begeben. Die Karte gibt es hier. EINEN ANGENEHMEN AUFENTHALT IN HAAPSALU!
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